Curling-WM: Schweden gewinnt Finale gegen Kanada
Schwedens Curler haben sich für die enttäuschenden Olympischen Winterspiele in Mailand rehabilitiert und sich zum 13. Mal zum Weltmeister gekürt. Bei der WM in den USA setzte sich das Team um Skip Niklas Edin im Finale gegen Kanada mit 9:6 durch.
Die Kanadier, die bei den Winterspielen den Olympiasieg gefeiert hatten, standen bei den Titelkämpfen in Ogden/Utah mit einem anderen Team auf dem Eis. Die deutschen Curler um Skip Marc Muskatewitz hatten die WM auf dem neunten Rang unter 13 Teilnehmern abgeschlossen.
Schweden ging im ersten End des Finals in Führung und gab diese im Spielverlauf nicht mehr ab. "Nach den Olympischen Spielen waren wir sehr enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass wir diese Woche eine Last auf den Schultern getragen haben", sagte Edin, der seinen achten WM-Titel feierte: "Wir mussten uns selbst beweisen, dass wir immer noch auf hohem Niveau Curling spielen können. Ich finde, wir haben fantastisch gespielt und sind ruhig geblieben."
Bei den Winterspielen waren die Schweden als Neunte deutlich hinter den Erwartungen geblieben, dabei waren ihnen nur zwei Siege gelungen.
(P.Toussaint--LPdF)