- Anschlag auf Berliner Stromnetz: Behörden fordern Prüfung durch Karlsruhe
- Wadephul fordert Erklärung der USA zu Venezuela - Opposition kritisiert Merz
Boulevard
Nach 26 Jahren Studium hat ein 50-jähriger Langzeitstudent einer Gerichtsentscheidung aus Rheinland-Pfalz zufolge keinen Anspruch auf Wohngeld. Das Verwaltungsgericht Mainz wies die Klage ab, nachdem der Dauerstudent im März 2024 Leistungen beantragt hatte, wie das Gericht am Montag mitteilte. Die zuständige Behörde lehnte den Wohngeldantrag als rechtsmissbräuchlich ab, weil der Mann sein Studium nicht ernsthaft und nicht zielstrebig betreibe.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Nach dem Anschlag auf das Stromnetz in Teilen der Bundeshauptstadt hat die Berliner Senatsverwaltung vom Generalbundesanwalt eine Prüfung der Übernahme der Ermittlungen gefordert. "Jetzt ist es wichtig, dass auch der Generalbundesanwalt die Übernahme des Verfahrens prüft", sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Montag vor Journalisten.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Linken-Chef Jan van Aken hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für dessen Zurückhaltung nach der US-Militärintervention in Venezuela scharf kritisiert. Merz ducke sich weg: Wenn er sage, das sei komplex und könne nicht so schnell bewertet werden, "dann ist das gelogen", sagte van Aken am Montag in Berlin. Merz sei Jurist und wisse genau, dass Völkerrecht gebrochen worden sei. "Das muss er auch laut sagen."
Januar 05, 2026
US-Präsident Donald Trump hat mit neuen Äußerungen die Angst vor einer möglichen Annexion Grönlands durch die USA befeuert. "Wir werden uns in rund zwei Monaten um Grönland kümmern", sagte Trump am Sonntag an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One. Die neuen Drohungen riefen am Montag die europäischen Verbündeten Grönlands auf den Plan.
Januar 05, 2026
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat das Bundesinnenministerium vor weiteren derartigen Taten gewarnt. Das Ministerium beobachte "vermehrt Angriffe gegen kritische Infrastrukturen", sagte eine Sprecherin am Montag in Berlin. "Insbesondere Brandstiftungen gehören generell zum Repertoire der linksextremistischen Szene", fügte sie hinzu. "Wir sehen auch, dass zuletzt die Qualität der Angriffe angestiegen ist und sich eben auch gegen Einrichtungen der Stromversorgung richtet."
Januar 05, 2026
Politik
Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadtregion Kiew ist in der Nacht zum Montag ein Krankenhaus getroffen worden. Ein Patient sei getötet worden, teilten die Behörden mit. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Zum Zeitpunkt des Angriffs seien 26 Patienten in dem Krankenhaus gewesen, sagte die Leiterin der Privatklinik, Margaryta Maliowana, der Nachrichenagentur AFP. Die Rettungsdienste veröffentlichten Bilder von Einsatzkräften, die Patienten mit Tragen aus dem zerstörten Gebäude holen.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Montag in Berlin mehr als eine Million Unterschriften für ein Böllerverbot an das Bundesinnenministerium übergeben. "Wir wollen ein Verkaufs- und Anwendungsverbot", sagte die DUH-Expertin für Luftreinhaltung, Hanna Rhein, der Nachrichtenagentur AFP. Eine weitere Petition der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für ein Böllerverbot wurde bis Montagmittag sogar von 3,25 Millionen Menschen unterstützt, ein später gestarteter Aufruf des Netzwerks Campact von 439.000 Menschen.
Januar 05, 2026
Wirtschaft
Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Toten durch Flugzeugabstürze weltweit erneut zugenommen. 2025 starben insgesamt 418 Passagiere, Crew-Mitglieder und Menschen am Boden bei zehn Unglücken mit zivilen Maschinen, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in Berlin am Montag mitteilte. 2024 waren 334 Menschen ums Leben gekommen, 2023 nur 80. Langfristig sinke "die geringe Zahl der Verunglückten" jedoch tendenziell weiter, erklärte der Verband.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana sind inzwischen alle 40 Todesopfer identifiziert. Die Hälfte der Opfer war minderjährig, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte. Das jüngste Todesopfer war erst 14, das älteste 39 Jahre alt. Die sterblichen Überreste aller Todesopfer wurden inzwischen an deren Familien übergeben. 22 der Opfer waren Schweizer, 18 weitere kamen aus dem Ausland, die meisten davon aus Frankreich und Italien; Deutsche waren nicht unter den Toten. Die Leichen von fünf italienischen Jugendlichen wurden am Montag mit einem Militärflugzeug in ihre Heimat gebracht.
Januar 05, 2026
- Stromerzeugung 2025 in Deutschland: Photovoltaik überholt Braunkohle
- United Cup: Deutsches Team unterliegt Polen
- Nach Böllerwurf in Menschengruppe: 20-Jähriger in Leipzig auf einem Auge blind
- Nach harter Kritik: Manchester United entlässt Amorim
- Städtebund: Finanzlage der Kommunen "desaströs" - Vorschlag der Kostenaufteilung
- Prevc vor der Krönung: "Es wird ein Spektakel"
- Linken-Chef van Aken distanziert sich von Anschlag auf Berliner Stromnetz
- Versteckte Preiserhöhungen: Verbraucherzentrale sucht "Mogelpackung" des Jahres